Typische Anwendungen

- Affektive Störungen (Depression, Manie, bipolare Störung)
- Phobien, Angst- und Zwangsymptomatik, Panikattacken
- Mobbing, Burnout, Überlastung, Müdigkeit, Suchtverhalten
- Belastungen und Traumafolgestörungen (EMDR-Methode)
- Persönlichkeits- und Somatisierungsstörungen
- Schul- und Erziehungsfragen, Hyperaktivität, Konzentration
- Ehe- und Paarfragen
- Sexualität, Genderfragen (soziale Geschlechterrolle)
- Berufsorientierung, Persönlichkeitsentwicklung
- Coaching, Supervision, Mediation, Unternehmensberatung

Was ich Ihnen anbieten kann...

Psychotherapeutische Behandlung

Psychotherapie ist die umfassende, bewußte und geplante Behandlung von psychosozial oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen mit wissenschaftlich-psychotherapeutischen Methoden in einer Interaktion zwischen einem oder mehreren Behandelten und einem oder mehreren Psychotherapeuten mit dem Ziel, bestehende Symptome zu mildern oder zu beseitigen, gestörte Verhaltensweisen und Einstellungen zu ändern und die Reifung, Entwicklung und Gesundheit des Behandelten zu fördern (siehe § 1 Psychotherapiegesetz). Die systemische Familientherapie ist eine von 22 aktuell in Österreich anerkannten Methoden. Sie verfolgt die Idee, dass es nicht Personen mit losgelösten psychischen Problemen/Störungen gibt, sondern die Störungen vielmehr Ausdruck eines nicht optimal angepassten Systems sind. Der in die Therapie kommende Klient ist demnach meist jene Person, bei der sich diese suboptimale Adaptierung mehr oder weniger deutlich bemerkbar macht. Im Zuge der systemischen Familientherapie wird mit der Klientin oder dem Klienten nach Lösungen gesucht, die immer auch als Systemänderungen zu verstehen sind. Die im Rahmen der Sitzungen initiierten Veränderungen im Denken, Fühlen oder Verhalten der Klienten wirken auf die soziale Umgebung des Individuums, bspw. auf seine Partnerin, seinen Partner, Kinder, Eltern, Freunde, und führen zu einem neuen, schrittweise veränderten Gleichgewicht.

Klinisch-psychologische Behandlung

Die klinisch-psychologische Behandlung hat einen breiten, nachgewiesenen Nutzen für eine Vielzahl von gesundheit-lichen Problemen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Die eingesetzten Maßnahmen sind wissenschaftlich fundiert, lösungsorientiert, methodenübergreifend, multidisziplinär und von eher kurzfristiger Dauer.
Eine lösungsorientierte klinisch-psychologische Behandlung setzt konkret an der jeweils diagnostizierten Störung an, folgt einem Behandlungsplan und hat ein definiertes Ziel, dessen Erreichung mittels klinisch-psychologischer Diagnos-tik überprüft werden kann. Sie ist methodenübergreifend, da eine Vielzahl an verschiedenen psychologischen Inter-ventionsformen zum Einsatz gelangen. Die Behandlung findet in einem Rahmen bis zu ca. 20 Behandlungseinheiten statt und in enger Zusammenarbeit mit Psychotherapeuten, Ärzten im Allgemeinen und Psychiatern im Speziellen, sowie den Angehörigen anderer Gesundheitsberufe wie etwa Logo- oder Ergotherapeuten.
Im Zuge meiner Ausbildung habe ich mich auf bindungs-orientierte Behandlungsmethoden spezialisiert, die mit den Gründernamen John Bowlby und Mary Ainsworth verbunden sind. Bindungsfundierte Beratung geht von der Annahme aus, dass frühkindliche Erfahrungen mit den Bezugs-personen, meist den Eltern, sich auf das Verhalten "von der Wiege bis zum Grab" (Bowlby, 1979/1982) auswirken. Weitere Details entnehmen Interessierte ua. meiner Diplomarbeit oder Dissertation bzw. der dort angeführten Literatur (siehe links & infos).

Unterscheidung der Berufsgruppen Psychologe/Psychiater/Psychotherapeut

Psychologin & Psychologe

Die Ausbildung zur Psychologin bzw. zum Psychologen findet an einer Universität statt, dauert in Österreich mindestens 5 Jahre und schließt mit einem Magister-Titel ab. Bei weiterer wissenschaftlicher Vertiefung kann ein Doktorgrad angestrebt werden. Der Abschluss berechtigt jedoch nicht zur selbständigen Ausübung des Berufes. Um Personen mit psychischen Störungen diagnostizieren und behandeln zu dürfen, ist die weiterführende Ausbildung zum klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen notwendig. Die typische Arbeit von klinischen Psychologen umfasst die Diagnostik, Beratung und Behandlung von Klienten. Darüber hinaus werden psychologische Verfahren, die teils nicht nur Fachwissen, sondern auch statistisches und mathematisches Wissen voraussetzen, von Psychologen entworfen. Die Gesundheitspsychologie steht vor allem im Dienste der Prävention, bpsw. der Stressvorbeugung.

Psychotherapeutin & Psychotherapeut

Psychotherapeutin bzw. Psychotherapeut wird man durch Absolvierung einer zweistufigen Ausbildung - dem psycho-therapeutischen Propädeutikum und darauf folgenden Fach-spezifikum. Die Dauer schwankt in Abhängigkeit von der Ausbildungseinrichtung, überschreitet 7 Jahre oft aber bei weitem. Die Mindestanfordernisse sind gesetzlich geregelt. Wenngleich es Überschneidungen zur klinischen Psychologie gibt, fokussiert Psychotherapie im Vergleich zur klinisch-psychologischen Behandlung meist auf eine längerfristige Zusammenarbeit, wobei Beziehung und Vertrauensaufbau zum Klienten eine wesentliche Rolle spielen.

Psychiaterin & Psychiater

Psychiater wird man durch Absolvierung des Medizin-studiums mit einer psychiatrischen Facharztausbildung. Als Fachärzte können Psychiater daher insbesondere mögliche körperliche Ursachen von psychischen Erkrankungen unter-scheiden und nach Bedarf somatische Abklärungen in die Wege leiten. Auch die Verschreibung von Psychopharmaka obliegt Psychiatern.